FORSCHUNGS-INSTITUT BILDENDER KÜNSTE

Schlossanlage Reinharz 1750 m KHSR-chilli

Der Kunsthof Schloss Reinharz ist der heutige Sitz des FIBK und ein ländliches Zentrum für bildende Kunst. Das Bild wurde um 1750 gemalt. 

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“Chilli” macht Appetit auf Kunst, Chili und seine Wirkungen kennt jeder. Die Berichte in “Chilli..”. sind unmissverständlich klar und sechs Mal im Jahr neu - für Jedermann kostenfrei im Internet zu lesen.

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Seit 25 Jahren existiert der Offene Kunst- Preis OKP. Jeder kann teilnehmen, sich der Jury stellen - seine Wertung objektiv erfahren und Vieles mehr...

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Zu lesen in der Mitteldeutschen Zeitung zur Eröffnung der Sammlungshalle 2011 und der Gründung des Meisterkreises Kunsthof Schloss Reinharz

MEISTERKREIS
KUNSTHOF
SCHLOSS REINHARZ

Interessenten werden noch eingeladen zur Teilnahme - Kontaktaufnahme beim KHSR

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Das zukunftsgerechte Künstlerlexikon unserer Zeitepoche - immer aktuell, farbig umfangreiche Dokumentationen möglich. Wird ständig redaktionell erweitert.

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“artgala” ist eine Internetkünstlergruppe, die seit 2000 durch das FIBK betreut wird und gemeinsam digital ausstellt. Jährlich sehen 65-70.000 Visitors die Ausstellung.

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Das Neueste ob Ausstellungen, Seminare, Termine der 3 Sommerakademie-Wochen lesen Sie bei www.khsr.de.

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GbR - Gegründet 1976

Retrospektive deutschsprachiger Kunstgeschichte mit den Initialen FBK bzw. FIBK von 1976 bis 2012 und weiter. 1976 wurde das Institut vom damaligen bayerischen Oberbibliothekardirektor und Direktor des Nürnberger Gewerbemuseums Dr.Dr. Karlheinz Goldmann und dem Kunsthistoriker Axel-Alexander Ziese in Nürnberg auf Anregung des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt gegründet.

Im Laufe der Jahrzehnte ist es eine kunstspezifische Institution für den deutschsprachigen Kulturraum Europas geworden, in der u.a. das zeitgenössische Lexikon ‚ALLGEMEINES LEXIKON DER KUNSTSCHAFFENDEN in der bildenden und gestaltenden Kunst des ausgehenden 20. Jahrhunderts’ entstanden ist. Ab 2004 ist das in 5 Bänden entstandene Lexikon digitalisiert worden und wird digital fortgeführt, erweitert und ergänzt unter www.lex-art.de und www.lex-art.eu. International entwickelte sich zeitgleich ein weltumspannendes freies Netzwerk für diesbezügliche Domainnamen aus den Silben lex – enz – art – arts mit den Länder- und Kontinentkürzeln. 

Zum ersten Mal schrieb das FIBK den Offenen-Kunst-Preis OKP 1986 aus Anlass seines 10-jährigen Bestehens aus. Dieser Kunstpreis fand unter internationaler Künstlerbeteiligung in Nürnberg statt. Zu dieser Veranstaltung wurde die Auszeichnung „Rembrandtplakette in Gold“ erstmals in einer Feierstunde des FIBK vergeben an die KünstlerInnen Irmgard Biernath, Wulf von Lochner und Alois Koch für ihre künstlerischen Lebenswerke in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik Deutschland.

Der 2. OKP wurde 1988 veranstaltet. Danach organisierte das Forschungs-Institut den 5. Grand Prix d' Art, dessen Träger EUKKO – das Europa-Künstler-Kollegium aus der Schweiz ist. Der 3. OKP wurde zusammen mit der „Goldenen Palette“ 1992 in Bitburg durchgeführt, nachdem die Einheit der beiden deutschen Staaten fest gefügte Formen angenommen hatte. Der 4. OKP fand in der Nürnberger Galerie Winterstr. erstmals mit Künstlern aus beiden ehemaligen deutschen Staaten statt. Veranstaltungsort des 5. OKP 1995 war die Historische Ausstellungshalle der Kuranlage von Bad Nauheim.
Mit dem 6. OKP betrat das Forschungs-Institut einen zukunftsweisenden Weg, erstmals wurde der Preis virtuell vom 1. Januar bis 10. April 1998 als online-Kunstwettbewerb im weltweiten Internet ausgetragen. Damit gehört das Institut zu den Vorreitern in der elektronischen Kunstmedien-Geschichte. Die am OKP teilnehmenden Kunstwerke konnten 100 Tage und Nächte lang weltweit im Internet besucht werden. Jeder Besucher konnte online seine Meinung für die Vergabe des Publikumspreises „Die Goldene Palette" abgeben.
Entsprechend der Intention des Offenen Kunstpreises waren Künstler und Künstlerinnen aller Nationalitäten teilnahmeberechtigt, sie konnten sowohl haupt- als auch nebenberuflich künstlerisch tätig sein. Es gab keine Beschränkung hinsichtlich der Themenabhandlung, so dass das Gesamtspektrum von altmeisterlicher Auffassung bis zur gegenstandslosen Malerei oder bildhauerischer Darstellung sowie Objektkunst reichte.
Die folgenden Offenen Kunstpreise fanden im Internet statt und das FIBK verlängerte die Besuchszeit über ein Jahr hinaus.

In den vorangegangenen 24 Jahren entstanden unter der Herausgeberschaft des FIBK viele Publikationen neben den Lexikonbänden. Buchreihen und Sammelbände wie: MEISTER BILDENDER KÜNSTE, ZeitKunst, Bildnisse, DOKUMENTA ARTIS, Modern Artist in 3-D, Meisterwerke Künstler unserer Zeit. Monografien wurden redaktionell erarbeitet mit den Titeln Francesco Demetz la Rives, Steiner Aquarelle, Der Pferdemaler Adolf Strebe, Ursula Hornsteiner, Bilder vom denkenden Kosmos, Willy Riedmüller, Vom Ton zur Bronze, Ruth Nossenheim, Die Abstraktion des Georg Cohnen, Ernst Böhm, Gert von Berg, Kognitive informelle Malerei, Leinenzwänge, Annemarie Wieser, Der Chivanec, Karoline Wittmann, und anderes mehr wie Sachbücher und Dissertationen kunsthistorischer Thematik: KUNST und Medizin von Axel-Alexander Ziese, Die Maler der Quadriga von Ursula Geiger. Als Periodika erschienen durch uns die Kunstzeitung KünstlerPost und das Kunstmagazin KUNST-aktuell.

Im Jahr 2000 verlegte das FIBK seine Aktivitäten nach Sachsen-Anhalt bei Bad Schmiedeberg und fand dort zwei Varianten zu expandieren, im Schloss Trebitz und dem Wasserschloss Reinharz. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des FIBK haben den Umzug vom bayerischen Nürnberg in den Mitteldeutschen Raum gescheut, so dass an der neuen Wirkungsstätte neue Kollegen die Arbeiten fortgesetzt haben. Das zuerst favorisierte Trebitzer Schloss ließ sich nicht zum Kunstzentrum ausbauen, da der Lärm eines in der Nähe stehenden Windrades für die Mitarbeiter und Neubewohner unerträglich wurde. Der erneute Umzug des Institutes mit Dokumentationszentrum, Redaktion, Ausstellungen, Archiv, Tausenden Kunstbüchern und den Bewohnern zum 10 km entfernten Wasserschloss war zu bewältigen.

Die auf zukunftsgerechte Publizität und Dokumentation zur zeitgeschichtlichen bildenden Kunst ausgerichtete Prämisse des FIBK forderte durch den stetig wachsenden Einfluss des Digitalen ein Umdenken von haptischen Publikationen zu elektronisch gespeicherten Dokumentationen und die Verbreitung im „world wide web“.

Mit dem Beginn der Renovierungsarbeiten an den historischen Häusern und mit dem Beginn des 9. OKP 2003 wurde vom Institut die Verwaltungsarbeit ausgelagert und der 1992 in Bitburg gegründeten Jean-Gebser-Akademie e.V. für die Dauer des Aufbaus des KHSR (Kunsthof Schloss Reinharz) anvertraut. Die Akademie verlagerte zwei Jahre später, im Herbst 2005, den Sitz von Bitburg nach Leipzig.

Der 10. OKP dauerte erstmals 14 Monate bis zum 31.12.2005 und die Preisvergabe wurde in Leipzig ausgerichtet. Für den 11. OKP, der 2006/2007 im Internet stattfand, wurde die Preisvergabe auf Schloss Altranstädt bei Leipzig vorgenommen und der 12. OKP endete am 31.12.2009. Die Preisvergabe im Juni des folgenden Jahres war zugleich die Premiere für den KHSR – Kunsthof Schloss Reinharz in der Kurstadt Bad Schmiedeberg. Der auf dem Schlossareal aus ehemaligen Wirtschaftsgebäuden des Schlosses in einem Jahrzehnt erbaute Stammsitz des FIBK wurde im Juni 2010 mit Künstlern aus Europa und Besuchern der Region der Öffentlichkeit bei der Preisverleihung des OKP vorgestellt. Im Folgejahr haben die Mitglieder der Jean-Gebser-Akademie im Wechsel dazu in der List-Haus-Galerie am 20.5. 2011 in Leipzig die Preisverleihung des 13. OKP ausgerichtet und der Akademiepräsident der JGA Axel-Alexander Ziese erklärte seine Demission mit Erreichen des 70sten Lebensjahres im Februar 2011. Im April 2011 trennten sich die Mitteldeutsche Jean-Gebser-Akademie und das Forschungs-Institut bildender Künste. Das FIBK beginnt an seinem Stammsitz KHSR die Kooperation mit der ‚KHSR gem.UG’. zu einem ländlich geprägten Kunstzentrum; dem sich auch die Internet-Künstlergruppe www.artgala.de anschloss.
Ein Ausstellungszyklus mit vier Gemeinschaftsausstellungen, einer Saisonausstellung im Skulpturenpark und der Eröffnung einer zweiten Kunsthalle im klassischen Ambiente, in der Sammlungshalle, sind die Akzente des Neubeginns. Am 1.9.2011 beschloss auf dem KHSR eine Gruppe von hervorragenden Künstlern sich als ‚
MEISTERKREIS Kunsthof Schloss Reinharz’ unter der Leitung des FIBK zu vereinigen und jährlich gemeinsam im Frühjahr mit einer Sammelausstellung auf dem KHSR die Ausstellungssaison zu eröffnen.

Unter der Herausgeberschaft des FIBK erarbeitet die Redaktion www.chilli-con-arte.de sechs Mal jährlich die gleichnamige Internetkunstzeitschrift auf dem KHSR und das Dokumentationszentrum organisiert die große Fachbibliothek für deutschsprachige bildende Kunst. In der Kunsthalle des KHSR kann diese Fachliteratur ausgiebig studiert werden. Neue Publikationen des FIBK erscheinen digital und stehen weltweit den Interessierten im Internet zur Verfügung, Kunstkataloge, Broschüren erscheinen im Verbund mit dem Künstlerlexikon im Verzeichnis www.lex-art-webkat.de in ausdruckbaren Versionen.

Die Feiern zum 25-jährigen Bestehen des Offenen Kunst-Preises werden erst 2013, etwas verspätet im KHSR zeitgleich mit der Preisvergabe des aktuellen 14. Wettbewerbs stattfinden.

Nachtrag: Im "Handbuch der Kulturpreise 1986-94", erstellt im Auftrag der Kulturabteilung des Bundesinnenministeriums, ist der OKP als internationaler Kunstpreis verzeichnet. Ziel seiner Veranstalter ist die Schaffung eines lebhaften Austausches der verschiedensten zeitgenössischen Entwicklungen und Leistungen in der bildenden Kunst.