fi-bk.de


Das Forschungs-Institut Bildender Künste

Retrospektive mit den Initialen FBK bzw. FI-BK
von 1976 bis 2018 und weiter.

1976 wurde das Institut vom damaligen bayerischen Oberbibliothekardirektor und Direktor des Nürnberger Gewerbemuseums
Dr.Dr. Karlheinz Goldmann und dem Kunsthistoriker Axel-Alexander Ziese in Nürnberg - auf Anregung hinsichtlich Kunstmarketing 
durch den ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt - gegründet.

Im Laufe der Jahrzehnte ist das FI-BK eine kunstspezifische Institution für den deutschsprachigen Kulturraum Europas geworden,
 in der u.a. das zeitgenössische Künstlerlexikon ‚ALLGEMEINES LEXIKON DER KUNSTSCHAFFENDEN
 in der bildenden und gestaltenden Kunst des ausgehenden 20. Jahrhunderts’ entstanden ist.
Ab 2004 wird das in 5 Bänden entstandene haptische Lexikon digitalisiert und digital fortgeführt,
www.lex-art.de und www.lex-art.eu verschmelzen in einem Werk.


Zum ersten Mal schrieb das FI-BK den Offenen-Kunst-Preis OKP 1986 aus Anlass seines 10-jährigen Bestehens aus.
Dieser Kunstpreis fand unter internationaler Künstlerbeteiligung in Nürnberg statt. Zu dieser Veranstaltung wurde die Auszeichnung „Rembrandtplakette in Gold“ erstmals vom FI-BK an Kunstschaffende vergeben für ihr künstlerisches Lebenswerk

Der 2. OKP wurde 1988 veranstaltet. Danach organisierte das Forschungs-Institut den 5. Grand Prix d' Art, dessen Träger EUKKO – das Europa-Künstler-Kollegium aus der Schweiz war. Der 3. OKP wurde zusammen mit der „Goldenen Palette“ 1992 in Bitburg durchgeführt, nachdem die Einheit der beiden deutschen Staaten fest gefügte Formen angenommen hatte. Der 4. OKP fand in der Nürnberger Galerie Winterstr. erstmals mit Künstlern aus beiden ehemaligen deutschen Staaten statt. Veranstaltungsort des 5. OKP 1995 war die Historische Ausstellungshalle der Kuranlage von Bad Nauheim.
Mit dem 6. Offenen Kunstpreis betrat das Forschungs-Institut einen zukunftsweisenden Weg, erstmals wurde der Preis
virtuell vom 1. Januar bis 10. April 1998 als online-Kunstwettbewerb im weltweiten Internet ausgetragen.
Damit gehört das Institut zu den Vorreitern in der elektronischen Kunst-Mediengeschichte.
Die am OKP teilnehmenden Kunstwerke konnten 100 Tage und Nächte lang weltweit im Internet besucht werden.
Jeder Besucher konnte online seine Meinung für die Vergabe des Publikumspreises „Die Goldene Palette" abgeben.
Entsprechend der Intention des Offenen Kunstpreises waren Künstler und Künstlerinnen aller Nationalitäten teilnahmeberechtigt,
sie konnten sowohl haupt- als auch nebenberuflich künstlerisch tätig sein.
Es gab keine Beschränkung hinsichtlich der Themenabhandlung, so dass das Gesamtspektrum von altmeisterlicher Auffassung
bis zur gegenstandslosen Malerei oder bildhauerischer Darstellung sowie Objektkunst reicht.
Die folgenden Offenen Kunstpreise fanden im Internet statt und das FI-BK verlängerte die Besuchszeit über ein Jahr hinaus.

In den vorangegangenen 24 Jahren bis zur Jahrtausendwende 2000 entstanden unter der Herausgeberschaft des FI-BK
 Publikationen neben den Lexikonbänden. Buchreihen und Sammelbände wie:
MEISTER BILDENDER KÜNSTE, ZeitKunst, Bildnisse, DOKUMENTA ARTIS, Modern Artist in 3-D, Meisterwerke Künstler unserer Zeit. Monografien wurden redaktionell erarbeitet mit den Titeln Francesco Demetz la Rives, Steiner Aquarelle,
Der Pferdemaler Adolf Strebe, Ursula Hornsteiner, Bilder vom denkenden Kosmos, Willy Riedmüller, Vom Ton zur Bronze, Ruth Nossenheim, Die Abstraktion des Georg Cohnen, Ernst Böhm, Gert von Berg, Kognitive informelle Malerei, Leinenzwänge, Annemarie Wieser, Der Chivanec, Karoline Wittmann,
und anderes mehr wie Sachbücher und Dissertationen kunstgeschichtlicher Thematik: KUNST und Medizin von Axel-Alexander Ziese, Die Maler der Quadriga von Dr. Ursula Geiger. Als Periodika erschienen die Kunstzeitung KünstlerPost und das Kunstmagazin KUNSTaktuell.

 2000 verlegte das FI-BK seinen Sitz nach Sachsen-Anhalt bei Bad Schmiedeberg und fand dort zwei Varianten zu expandieren,
im Schloss Trebitz und dem Wasserschloss Reinharz. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern des FI-BK haben den Umzug vom fränkischen Nürnberg in den Mitteldeutschen Raum gescheut, so dass an der neuen Wirkungsstätte neue Kollegen die Arbeiten fortgesetzt haben. Das zuerst favorisierte Trebitzer Schloss ließ sich nicht zum Kunstzentrum ausbauen, da der Lärm eines in der Nähe sich drehenden Windrades für die Mitarbeiter und Neubewohner unerträglich wurde.
Der erneute Umzug des Institutes mit Dokumentationszentrum und Redaktion, Ausstellungen, Archiv, Tausenden Kunstbüchern
und den Bewohnern zum ca. 10 km entfernten Wasserschloss Reinharz war notwendig und wurde bewältigt.. 


 Die auf zukunftsgerechte Publizierung und Dokumentation der bildenden Kunst ausgerichtete Prämisse des FI-BK forderte durch den stetig wachsenden Einfluss des Digitalen ein Umdenken von haptischen Publikationen zu elektronisch gespeicherten Dokumentationen und deren Verbreitung im „world wide web“.

2001 begannen die Restaurierungsarbeiten an den historischen Bauwerken und mit dem Beginn des 9. OKP 2003 wurde vom Institut
die Verwaltung der GBR ausgelagert und 1992 der in Bitburg gegründeten Jean-Gebser- Akademie e.V. für die Dauer des Aufbaus
des KSRH (Kunsthof Schloss Reinharz) anvertraut.

Der 10. OKP lief erstmals 14 Monate bis zum 31.12.2005 und die Preisvergabe wurde in Leipzig ausgerichtet. Für den 11. OKP,
der 2006 bis 2007 im Internet stattfand, wurde die Preisvergabe auf Schloss Altranstädt bei Leipzig vorgenommen und der 12. OKP endete am 31.12.2009. Die Preisvergabe im Juni 2010 war zugleich die Premiere für den Kunsthof Schloss Reinharz
bei der Kurstadt Bad Schmiedeberg. Der auf dem Schlossareal aus ehemaligen Wirtschaftsgebäuden des Schlosses
in einem Jahrzehnt erbaute Stammsitz des FI-BK wurde im Juni 2010 mit Künstlern aus Europa und Besuchern der Region der Öffentlichkeit bei der Preisverleihung des OKP vorgestellt. Im Folgejahr haben die Mitglieder der Jean-Gebser-Akademie
 in der List-Haus-Galerie am 20.5.2011 in Leipzig die Preisverleihung des 13. OKP ausgerichtet und der Akademiepräs.der JGA 
Axel-Alexander Ziese erklärte seine Demission mit Erreichen des 70sten Lebensjahres; im April 2011 trennten sich
die Mitteldeutsche Jean-Gebser-Akademie und das Forschungs-Institut bildender Künste.
Das FI-BK beginnt an ihrem Stammsitz KHSR die Kooperation mit der ‚KHSR gem.UG’. zu einem ländlich geprägten Kunstzentrum
mit dem Projekt Bürgerarbeit bis Juli 2014, das Projekt endete ohne alternative Fortsetzungsmöglichkeit.
 Ein Ausstellungszyklus mit vier Gemeinschaftsausstellungen, einer Saisonausstellung im Skulpturenpark und
die Eröffnung einer zweiten Kunsthalle im klassischen Ambiente, der Sammlungshalle sind die Akzente des Neubeginns.

Am 1.9.2011 beschloss eine Gruppe von hervorragenden Künstlern sich als ‚MEISTERKREIS Kunsthof Schloss Reinharz’
 zu vereinigen und gemeinsam im Frühjahr mit einer Sammelausstellung auf dem KHSR die Ausstellungssaison zu eröffnen.
Das FI-BK leitet 2012 die Redaktion www.chilli-con-arte.de, die sechs Mal jährlich die gleichnamige Internetkunstzeitschrift
drei Jahre lang verlegte und dann das Erscheinen einstellte. Die verfügbare Zeit wird ab 2014 und der Folgejahre benötigt
um die Nachfolge vom www.lex-art.de das www.lex-art.eu zu starten und vom ‚Offenen KunstPreis‘,
das ‚Championturnier Meister Bildender Künste‘ zu kreieren.
2016 erscheint www.ARTermins.de ein wöchentlich aktueller Kunstausstellungskalender für die Länder D / CH / A.
2017 beginnt die Generalprobe für www.MBK-champ-turnier.eu und www.MEISTER-Bildender-Künste.de.
Am 1.9.2018 startete das Championturnier mit dem Wahlspruch: „Die Besten im Wettbewerb vereint“das Turnier.
Der Besten (Kunstschaffenden) Kunstwerke werden 2020 in das eBook www. MEISTER-Bildender-Künste.de übernommen,
das unter der (International Serial Standard Number) ISSN 2199-6008 bei der Deutschen Nationalbibliothek registriert wurde.
 

Nachtrag: Im "Handbuch der Kulturpreise 1986-94", erstellt im Auftrag der Kulturabteilung des Bundesinnenministeriums,
ist der OKP als internationaler Kunstpreis verzeichnet.
Ziel seiner Veranstalter ist die Schaffung eines lebhaften Austausches der verschiedensten
zeitgenössischen Entwicklungen und Leistungen in der bildenden Kunst.
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